Das Lagerleben

Das Lustigste und auch das Nervigste an einem Lager kann das enge Zusammenleben aller Beteiligten sein.

Wenn man einen schlechten Tag hat, kann es schon nerven, wenn man keine oder nur wenig Privatsphäre hat. Es gibt nur einen Rückzugsort, den man mit 3 anderen Teilnehmern teilen muss; ein Hoch auf die Erfindung der Kopfhörer.

Aber genauso viel Spass kann es machen, wenn man neue Freunde dazu gewinnt, zusammen etwas unternehmen kann oder einfach nur zusammen “abhängen” kann. Man kann über alles Mögliche tratschen oder über die Trainer, Eltern oder Lehrer lästern. Man tauscht sich über die neusten «Memes» bei Reddit aus oder gamt die neusten Shooters. Auch werden die einen oder anderen von Noobs zu Pro`s.

Man versucht Regeln zu umgehen, wie zu Hause auch, in der Hoffnung, nicht erwischt zu werden, sonst heisst es ab in die Küche zum Helfen, Tische Abräumen, Putzen, beim Abwaschen helfen etc.. Alles nur, weil man unerlaubter Weise den Lift benutzt hat. „Die anderen machen das auch. Warum bekomme  ich jetzt eine Strafe? Das ist voll gemein und unfair. Eben wie zu Hause.“ Das vielfach die Antworten, die man dann hört.

Das Schlafen in Massenschlägen kann auch zur Herausforderung werden. Die einen wollen die halbe Nacht reden, die andern schlafen. Aber eines ist am Morgen dann doch klar: Hätte ich nur früher geschlafen, die Trainings sind schon ziemlich hart und das Ganze mit wenig Schlaf fördert nicht gerade die gute Laune.

Aber genau das ist es, woran wir uns an unsere Trainingslager von früher erinnern. Die schlaflosen Nächte, die Streiche, das Essen, das extrem harte Training (im Rückblick wird es von Jahr zu Jahr härter), Muskelkater oder einfach die gemeinsamen Stunden, die man verbringt.

Daher ist das Lagerleben für alle, die schon einmal dabei waren, immer eine tolle Erinnerung, auch wenn man mit den einen oder anderen Problemen fertig werden muss.

anita pfister

 

 

 

 

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